Gerhard Fürmetz, M.A., Archivdirektor im Bayerischen Hauptstaatsarchiv und langjähriger Polizeihistoriker. Er forscht zu Polizei, Kriminalität, Gewalt und Protest in Deutschland im 20. Jahrhundert, außerdem zur Verwaltungs-, Wirtschafts- und Archivgeschichte Bayerns seit 1800 und zur Erinnerungskultur.
Dirk Götting ist Angehöriger der Polizei und leitet als Wissenschaftlicher Direktor die Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte der Polizeiakademie Niedersachsen. Er ist Kurator für polizeihistorische Ausstellungsprojekte und hat über die Anfänge der Arbeit von Frauen im Polizeidienst in Deutschland promoviert. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Vermittlung historischen Wissens zur Stärkung des demokratischen Selbstverständnisses von Angehörigen des Polizeidienstes.
Dr.in Lena Haase ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Sexueller Missbrauch von Minderjährigen sowie hilfs- und schutzbedürftigen erwachsenen Personen durch Kleriker/Laien im Zeitraum von 1946 bis 2021 im Verantwortungsbereich der Diözese Trier". Seit Oktober 2019 ist sie Mitglied der kollegialen Leitung der Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL an der Universität Trier. Sie wurde 2022 mit einer Arbeit über Strafverfolgungspraxis im Nationalsozialismus in Trier promoviert. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Polizeigeschichte während der NS-Zeit, der Geschichte der Strafverfolgung sowie der Gewaltgeschichte.
Herbert Reinke, Dr. phil. Historiker und Soziologe/Kriminologe. Seit einigen Jahren im kreativen (Un-) Ruhestand, davor an verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland und im europäischen Ausland tätig. Er forscht und schreibt über Devianz und städtische Gesellschaft und über die Entstehung und Entwicklung der Polizei als Instanz sozialer Kontrolle. Weitere Schreibarbeiten über Zwangsarbeit und über Kriminalität und Kontrolle in Berlin unter dem NS-Regime.
Dr. Peter Ridder ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte an der Polizeiakademie Niedersachsen. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen den Kalten Krieg, die Geschichte der Menschenrechte sowie Polizeigeschichte. Zuvor war er wissenschaftlicher Leiter der Cold War Museum GmbH in Berlin und hat als Postdoc am Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München - Berlin über das Ende des Kalten Krieges geforscht. Promoviert wurde er 2018 an der Universität zu Köln mit einer Arbeit zum Thema „Konkurrenz um Menschenrechte. Der Kalte Krieg und die Entstehung des UN-Menschenrechtsschutzes von 1965-1993.“
Barbara Riegger, M.A., ist Wissenschaftliche Rätin und Stellvertreterin der Leitung der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte an der Polizeiakademie Niedersachsen. Sie arbeitet seit 2016 für die Forschungsstelle (bis 2019 Polizeimuseum Niedersachsen) und hat in dieser Zeit u.a. die Wanderausstellung „Freunde – Helfer – Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik“ mit kuratiert. Zuvor war die studierte Historikerin an verschiedenen Museen tätig.